JJVW-Jugendcamp 2026

Start in Lauffen

Samstagmorgen, Halle in Lauffen. Ankommen, anmelden, kurz orientieren – dann ging es direkt los.

76 Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Vereinen aus Württemberg, Baden und Nordrhein-Westfalen waren dabei. Entsprechend bunt war die Mischung – viele kannten sich vorher nicht.

Nach dem Angrüßen und einem kurzen Kennenlernen stand die erste Einheit an. Die Gruppen wurden aufgeteilt: Sportabzeichen und Technik bei den Jüngeren, Fighting bei den Älteren. Die Halle war voll, es wurde direkt gearbeitet. Man hat schnell gemerkt, dass die Vereinszugehörigkeit auf der Matte keine große Rolle mehr spielt.

Am Nachmittag folgten weitere Einheiten, dann der Wechsel nach Beilstein. Zimmer einteilen, Sachen ablegen, kurz klären, wer wo schläft – und weiter ging’s. Abends wurde gespielt, geredet, herumgelaufen.

Training und Programm

Die nächsten Tage hatten eine klare Struktur. Frühsport, Frühstück, dann Programm.

Auf der Matte wechselten sich Technik, BJJ, Fighting und Sportabzeichen ab. Die Gruppen waren ständig in Bewegung. Mal wurde sauber an Details gearbeitet, mal ging es intensiver zur Sache.

Parallel liefen zusätzliche Angebote. Tanz (Bachata, Jump Style), Stockkampf oder freie Einheiten – viele haben die Chance genutzt, auch mal etwas anderes auszuprobieren.

Mit Jugger kam nochmal ein anderer Schwerpunkt dazu. Schnell, körperlich, im Team – und für viele etwas völlig Neues.

Der Ausflug ins Schwimmbad brachte eine Pause vom Trainingsalltag. Ein paar Stunden im Wasser, danach ging es zurück ins Schloss.

Abends im Schloss

Die Abende waren bewusst offen gehalten. Kino, Spiele, Gespräche – verteilt auf verschiedene Räume.

Mit der Zeit mischten sich die Gruppen immer mehr. Vereine spielten kaum noch eine Rolle, man saß einfach zusammen.

Ein fester Bestandteil war der „Zahnbürsten-Mörder“. Das Spiel lief die gesamten Tage nebenher und sorgte immer wieder für Diskussionen und Lacher.

Am Montagabend ging es raus zur Schnitzeljagd, danach wurde gemeinsam gegrillt. Einfach draußen unterwegs sein und zusammen essen – unkompliziert, aber genau richtig.

Gewaltprävention und Inhalte

Ein wichtiger Block war die Gewaltprävention. Gearbeitet wurde in kleineren Gruppen, angepasst an Alter und Zusammensetzung.

Es ging um Verhalten, Auftreten und klare Reaktionen in unangenehmen Situationen. Viel Praxis, wenig Theorie.

Mit Einheiten wie Empty Hands Knife Defence gab es zusätzlich Inhalte für ältere Teilnehmende.

Leben im Schloss

Das Schloss Beilstein war mehr als nur Unterkunft. Große Flure, viele Räume, ständig Bewegung.

Man ist sich dauernd begegnet – auf dem Weg zum Essen, zwischen Programmpunkten oder einfach so. Genau dadurch entstand viel Austausch zwischen den Vereinen.

Letzter Tag

Dienstagmorgen: aufstehen, Zimmer räumen, Taschen packen.

Danach nochmal Halle. Zum Abschluss standen nochmal Trainingseinheiten an – BJJ für die Älteren, Technik für die Jüngeren. Alle nochmal gemeinsam auf der Matte.

Zum Abschluss gemeinsames Essen, Gruppenbild, Verabschiedung.

Kurz gesagt

Vier Tage mit viel Training, viel Bewegung und vielen Begegnungen.

Unterschiedliche Vereine, unterschiedliche Altersgruppen – aber schnell eine gemeinsame Gruppe.

Genau das hat das JJVW Jugendcamp 2026 ausgemacht.

Text: Jonas Zimmer/Enno Häberlein
Fotos: Jonas Zimmer/Jugendteam JJVW

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