Trainerfortbildung mit vielseitigem Programm
Vom 25. bis 27. September fand in der Landessportschule Ruit in Ostfildern die Trainerfortbildung des Ju-Jutsu-Verbandes Württemberg statt. Insgesamt nahmen 36 Trainerinnen und Trainer an der Fortbildungsmaßnahme teil. Acht Teilnehmende absolvierten dabei den dritten Ausbildungsabschnitt der Trainer-C-Ausbildung, während die übrigen Teilnehmer ihre Trainerlizenzen verlängerten. Darüber hinaus nutzten fünf Teilnehmende die Gelegenheit, ihre Prüferlizenz zu verlängern.
Bereits das umfangreiche Lehrgangsprogramm zeigte die große Bandbreite moderner Trainerarbeit im Ju-Jutsu. An drei Tagen wurden praktische und theoretische Inhalte vermittelt, die sowohl für die Ausbildung neuer Trainer als auch für die kontinuierliche Qualifizierung erfahrener Übungsleiter von großer Bedeutung sind. Themen wie Methodik in den Technikgruppen Atemi und Wurf, Fehlererkennung und Fehlerkorrektur, Training mit unterschiedlichen Zielgruppen, koordinative Fähigkeiten, Stressmodelle sowie praxisnahe Selbstverteidigungs- und Anwendungsformen standen auf dem Lehrplan. Insgesamt standen rund 50 Unterrichtseinheiten zur Verfügung. Da viele Lehrgänge parallel durchgeführt wurden, konnten die Trainerinnen und Trainer entsprechend ihrer Interessen und Schwerpunkte zwischen verschiedenen Themenbereichen wählen
Als Referenten standen erfahrene Fachkräfte aus dem Lehrteam des JJVW zur Verfügung. Unter der Leitung von Stefan Stöhr vermittelten Dr. Michael Pechan (Referent für Lehrwesen, Prüfungswesen sowie Aus- und Fortbildung im Thüringer Ju-Jutsu-Verband), Patrick Lange, Andreas Schleicher, Andreas Richard, Frieder Knauss und Lukas Pietsch ihr umfangreiches Wissen in Theorie und Praxis. Die Referenten deckten dabei ein breites Spektrum von Methodik, Selbstverteidigung und Wettkampf bis hin zu Zielgruppenarbeit und Inklusion ab.
Besonders die Teilnehmer der Trainer-C-Ausbildung konnten von den als Pflichtmodule ausgewiesenen Unterrichtseinheiten profitieren. Gleichzeitig bot die Fortbildung den lizenzierten Trainerinnen und Trainern die Möglichkeit, ihre Qualifikationen auf dem aktuellen Stand zu halten und neue Impulse für die Vereinsarbeit mitzunehmen.
Der Ju-Jutsu-Verband Württemberg bedankt sich bei allen Referenten für ihr Engagement sowie bei den Teilnehmenden für die aktive Mitarbeit. Die hohe Beteiligung und die positive Resonanz unterstreichen erneut die Bedeutung einer qualifizierten Aus- und Fortbildung für die nachhaltige Entwicklung des Ju-Jutsu in Württemberg.
Text: Patrick Lange, Copilot
Bildmaterial: Patrick Lange, Stefan Stöhr















