41 Teilnehmer beim Ju-Jutsu-Doppellehrgang in Reutlingen

25 Kinder, 16 Erwachsene und zwei Referenten: Beim Ju-Jutsu-Doppellehrgang der TSG Reutlingen war auf über 140 Quadratmetern Mattenfläche einiges geboten. Vier Stunden lang wurde in zwei Gruppen trainiert. Während die Kinder neue Techniken ausprobierten, beschäftigten sich die Erwachsenen mit Abwehrtechniken und Bewegungsformen.

Vom Abducken bis zum Ausheber

Für die 25 Kinder hatte Lorena Volk (2. Dan Ju-Jutsu) ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Neben grundlegenden Techniken wie dem Abducken standen auch Inhalte auf dem Trainingsplan, die normalerweise erst bei höheren Schülergraduierungen behandelt werden.

Dazu gehörten unter anderem Ausheber und Nervendruckpunkte. Lorena Volk führte die Kinder spielerisch an die unterschiedlichen Techniken heran und gab ihnen Gelegenheit, auch einmal über die Inhalte ihres gewohnten Trainings hinauszuschauen.

Bekannte Techniken neu entdecken

Parallel dazu übernahm Ändy Schnelle (2. Dan Ju-Jutsu) aus dem Lehrteam des JJVW das Training der 16 Erwachsenen. Er ist in Reutlingen kein Unbekannter und widmete sich dieses Mal den Themen Abwehrtechniken und Bewegungsformen.

Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie sich bekannte Bewegungen und Techniken unterschiedlich einsetzen und miteinander verbinden lassen. Statt einfach nur festgelegte Abläufe zu wiederholen, konnten die Teilnehmer verschiedene Anwendungsmöglichkeiten erarbeiten und ausprobieren.

Dass dabei zahlreiche Fragen aufkamen, war durchaus erwünscht. Der Austausch mit dem Referenten bot Gelegenheit, technische Details zu klären und neue Anregungen für das eigene Training mitzunehmen.

Claudia Auer für langjähriges Engagement geehrt

Neben dem Training gab es an diesem Tag auch einen besonderen Anlass: Claudia Auer (3. Dan Ju-Jutsu) wurde für ihren langjährigen Einsatz in der Ju-Jutsu-Abteilung der TSG Reutlingen geehrt.

Über viele Jahre hinweg hat sie die Entwicklung der Abteilung mitgestaltet und zahlreiche Aufgaben übernommen. Ihr Engagement reichte von der Durchführung von Frauen-Selbstverteidigungskursen bis zur Leitung der Abteilung.

Nun zieht sich Claudia Auer aus der aktiven Vorstandsarbeit zurück und übergibt die Verantwortung an die nächste Generation. Die Ehrung zum Abschluss des Lehrgangs war eine Gelegenheit, ihr für die vielen Jahre ehrenamtlicher Arbeit und ihren Einsatz für den Ju-Jutsu-Sport zu danken.

Ausklang in Pfullingen

Nach vier Stunden auf der Matte war der Tag noch nicht ganz vorbei. Wie bei der TSG Reutlingen üblich, traf man sich anschließend zum gemeinsamen Essen im Restaurant „Alter Bahnhof“ in Pfullingen. Dort blieb Zeit, Gespräche aus dem Training fortzusetzen und den Lehrgang in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen.

Ein Dank gilt Lorena Volk und Ändy Schnelle für die Gestaltung der beiden Trainingseinheiten sowie allen, die bei der Organisation des Doppellehrgangs mitgewirkt haben.

Bericht und Bilder: Hajo Kohn/Klaus Ziese/JJVW

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